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Unfallschutz | ||||||||
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| Produktübersicht |
GS- und Euro-Norm für Etagenbetten völlig unzureichend? |
Kindersicherheit |
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| Gratis-Katalog |
Nähere Info zur Unfallprävention finden Sie auch unter www.kindersicherheit.de (Website der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kindersicherheit" in Bonn) |
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| Set-Angebote |
"Es ist ein Skandal wieviele Kinder jährlich aus herkömmlichen Etagenbetten verunglücken, bloß weil die meisten Hersteller auf die Anbringung genügend hoher Stehbrüstungen verzichten."
Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung weist nach einer umfangreichen Langzeitstudie bei über 7.000 untersuchten Unfällen daraufhin, daß bei Kleinkindern jeder zwanzigste Sturz von einem Möbelstück durch herkömmliche "Kajütenbetten" verursacht wurde. Allein in der Schweiz verunfallen so pro Jahr über 750 Kinder im Alter von einem bis acht Jahren bei einem Sturz von einem herkömmlichen Hochbett. In mehr als der Hälfte der Fälle wird dabei der Kopf verletzt. Eine genügend hohe Fallschutzhilfe wie z.B. ein Stehbrüstung, die auch das Hinausfallen eines stehenden Kindes verhindert, hätte hierbei typische Stürze sicher verhindert. |
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| Schnäppchen | |||||||||
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Merkblatt |
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Hier gibt es das Merkblatt des Runden Tisches Verbraucherschutz - technische Produkt- und Gerätesicherheit Berlin Brandenburg. Den kompletten Bericht gibt es als PDF hier. |
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| Schlaf-Tipps | |||||||||
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WOODLANDs 70 cm hohe Stehbrüstung verhindert typische Etagenbettunfälle auf einfache aber zuverlässige Weise. |
Der typische Etagenbettunfall entsteht nämlich dadurch, daß Kinder auf obere Schlafetage stehend von anderen Spielkameraden versehentlich geschubst werden und dann über die Stolperkante einer viel zu niedrigen "Euro-Norm-Schlafbrüstung" kopfüber hinausstürzen. WOODLAND verwendet daher ausschließlich 70 cm hohe Stehbrüstung (mehr als doppelte Euro-Norm!) Diese kann man später, wenn das Kind ein angemessenes Alter erreicht hat, immer noch auf die Hälfte reduzieren, indem man die Matratzenbalken um ein Montageloch höher einbaut. Praktisch ist hierbei, daß sich die Stehhöhe unter der Schlafetage um 30 cm vergrößert, was zusätzliche Platz für z.B. eine nachrüstbare Schreibtischfläche schafft. |
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Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung: |
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Das Unfallgeschehen bei Kindern im Alter von 0 bis 16 Jahren Die Unkenntnis über das Unfallgeschehen bei Kindern bis zu 16 Jahren bot den Anlass zu einer umfangreichen Untersuchung in der Schweiz. Dazu sind während eines ganzen Jahres an verschiedenen Spitälern und bei freipraktizierenden Kinderärzten Unfälle erfasst worden. Dies geschah mit Hilfe eines durch Ärzte auszufüllenden Fragebogens. Die Erhebung bezog sich auf unfallbeschreibende Merkmale (Unfallart, Tätigkeit, beteiligte Gegenstände, anwesende Personen usw.), medizinische Daten zur Verletzung (Diagnose, betroffene Körperteile, bleibende Schäden usw.) sowie soziodemographische Merkmale (Alter, Geschlecht, Nationalität, Wohnsituation, Beruf der Eltern usw.). Insgesamt wurden rund 7.000 Unfälle erfasst. Die Hochrechnung auf gesamtschweizerische Verhältnisse ergab, dass jedes Jahr ca. 120.000 Kinder wegen eines Unfalls in Spitälern oder durch freipraktizierende Pädiater behandelt werden müssen. Bei Einbezug freipraktizierender Allgemeinmediziner dürfte die Summe aller Kinderunfälle in der Schweiz rund 360'000 betragen, was bedeutet, dass alljährlich etwa jedes 4. Kind im Alter bis zu 16 Jahren einen Unfall mit Verletzungen erleidet, die ärztliche Behandlung nötig machen. Am häufigsten verunfallen Kinder bis zu 4 Jahren, wobei die 2jährigen am stärksten gefährdet sind. Unfälle in diesem Alter ereignen sich bei typisch kleinkindlichen Tätigkeiten, durch die das Kind seine Umwelt kennen und begreifen lernt. Später, wenn sich die Freizeittätigkeiten auf andere Bereiche verlagern, kommt den Sport- und Strassenverkehrsunfällen zunehmend Bedeutung zu. Im Sport überwiegen die Winter- und Ballsportarten, im Strassenverkehr zu Beginn die Fussgänger- (ca. 5 bis 9 Jahre), ab dem 10. Lebensjahr die Fahrradunfälle. Gesamthaft betrachtet sind Stürze die häufigste Unfallart (rund 50 Prozent), was auch innerhalb einzelner Altersklassen gilt; der Anteil an Stürzen ist bei jüngeren Kindern höher als bei älteren. Zwischen den Geschlechtern wurde ein Verhältnis von 3:2 zu Lasten der Knaben festgestellt. Abweichungen treten in den ersten Lebensjahren auf, wenn kindliche Aktivitäten noch wenig geschlechtsspezifisch sind; dann gleicht die Unfallbelastung der Knaben annähernd derjenigen der Mädchen. Unfälle haben als häufigste Verletzungen offene Wunden (22 Prozent), Frakturen (19 Prozent) und Prellungen/Quetschungen (18 Prozent) zur Folge. Es zeigte sich, dass jüngere Kinder vermehrt Verbrennungen, Vergiftungen und Schädel/Hirn-Traumata erleiden, ältere häufiger Frakturen und Verstauchungen/Zerrungen, was auf die zunehmende sportliche Betätigung älterer Kinder zurückzuführen ist. Ebenfalls alterstypisch ist die Lokalisation der Verletzungen: Bei kleinen Kindern machen Kopfverletzungen den Hauptanteil aus, später sind häufiger die oberen und unteren Extremitäten betroffen. Rund 90 Prozent aller Unfälle haben keine bleibenden Schäden zur Folge. Bei den dauerhaften Schäden sind Narben am häufigsten, während die weit schwerwiegenderen Schäden (z.B. Amputationen, Lähmungen, Verkrüppelungen) einen Anteil von 3 Prozent ausmachen. Im Anschluss an die Auswertung aller Variablen wurden Risikoanalysen vorgenommen, d.h., die Unfälle auf Schwere und Häufigkeit hin untersucht. Als Tätigkeiten mit hohem Risiko sind diejenigen anzusehen, bei denen sich oft schwere Unfälle ereignen. Ein niedriges Risiko haben dagegen diejenigen, bei denen Unfälle selten sind und geringe Verletzungen nach sich ziehen. Da für die Bewertung der Unfallschwere keine einheitliche Systematik besteht, wurde aus den medizinischen Variablen mit Hilfe spezieller statischer Verfahren ein Schwere-Index berechnet. Dadurch konnten schliesslich jede Tätigkeit, Unfallart, Altersgruppe usw. bewertet sowie unter Berücksichtigung der Häufigkeiten die Schwerpunkte im Unfallgeschehen festgelegt werden. Dabei zeigte sich, dass bei Kindern bis zu 4 Jahren das höchste Unfallrisiko besteht, d.h. sie verunfallen sowohl schwer als auch häufig. Im Vordergrund stehen hiebei Stürze aus der Höhe resp. auf Treppen. Kinder dieser Altersgruppe sind zudem nicht selten von Vergiftungen und Verbrennungen/Verbrühungen betroffen. Nicht zahlreich, jedoch oft sehr folgenschwer oder gar tödlich verlaufen die Unfälle durch Ertrinken/Untergehen. Diese geschehen häufig nicht beim Baden/Planschen in Anwesenheit Erwachsener, sondern dann, wenn die Kinder allein sind und ihrem Neugierverhalten folgen, z.B. in der Nähe von Biotopen oder Swimming-Pools. Im Strassenverkehr verunfallen 5- bis 9jährige hauptsächlich als Fussgänger; erst ab 7 Jahren steigt auch das Unfallrisiko beim Fahrradfahren an. Beim Sport sind Schlitteln und Skifahren als gefährlich zu bezeichnen, wobei die Zusammenstösse (häufig mit anderen Skifahrern) die schwereren Verletzungen zur Folge haben als Stürze. Alterstypische Schwerpunkte bei den über 10jährigen bilden das Eislaufen und Snowboardfahren. Gerade dem Snowboardfahren muss wegen zunehmender Verbreitung grosse Beachtung geschenkt werden. Andere riskante Wintersportarten sind zudem das Skifahren und Schlitteln. Im Strassenverkehr stehen im Vergleich zu jüngeren Kindern nicht mehr die Fussgängerunfälle im Vordergrund, sondern die Unfälle beim Fahrradfahren, welche oft Schädel/Hirn-Traumata zur Folge haben. Typisch für diese Altersgruppe ist, dass sich fast alle Unfälle mit schweren Verletzungen bei Tätigkeiten ereignen, denen eine gewisse Dynamik eigen ist und ohne besondere Schutzkleidung ausgeübt werden (z.B. Schlitteln). (Quelle: Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung) |
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Stürze vom Kajütenbett müssen nicht sein! |
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bfu-Tipps für sichere "Kajütenbetten" Pro Jahr verunfallen in der Schweiz über 750 Kinder im Alter von einem bis acht Jahren bei einem Sturz vom Kajütenbett. In mehr als der Hälfte der Fälle wird dabei der Kopf verletzt. Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu weist auf Sicherheitsmassnahmen hin, mit denen der grösste Teil der Unfälle verhindert werden kann. Eine beliebte Art, den oft engen Wohnraum besser auszunutzen, ist das Aufstellen von Kajütenbetten. Kinder benützen diese nicht nur zum Schlafen, sondern auch zum Spielen und Herumtollen. Gerade dann geschehen auch die meisten Unfälle, wenn die Betten nicht genügend sicher (z.B. mit Stehbrüstungen) ausgerüstet sind. Aber auch beim Schlafen ist bei Kindern unter acht Jahren die Gefahr herunterzufallen gross. Die häufigsten Verletzungen nach Stürzen vom Etagenbett sind Frakturen, Prellungen, Quetschungen und Schädel-/Hirnverletzungen. Bei Beachtung folgender bfu-Sicherheitshinweise können Kajütenbett-Unfälle weitgehend vermieden werden. Tipps für den Einkauf:
... und nach dem Kauf:
(Quelle: Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung) |
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