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Sie erwarten Nachwuchs und
möchten diesen in einer Woodland-Wiege in den Schlaf schaukeln oder ist ihr
Familienzuwachs bereits grösser und äussert den Wunsch nach einem eigenen
oder einem neuen Bett? Wir freuen uns, dass Sie sich für Woodland Möbel
interessieren. Hier haben wir Ihnen ein paar Gedanken zum Schlafen
zusammengetragen:
Von der
Aufregung des Tages runterzukommen und sich in den Schlaf fallen zu lassen,
ist für Kinder oft der schwerste Moment des Tages. Dass Kinder dabei meist
Hilfe benötigen und auch während des Schlafens die Nähe ihrer Eltern suchen,
ist keine „schlechte Angewohnheit“ sondern ein instinktives Verhalten.
Während langer Zeit bedeutete allein irgendwo liegen zu bleiben unmittelbare
Gefahr. Ein Baby, das zu Weinen beginnt, wenn es zum Schlafen abgelegt wird
oder ein Zweijähriges, das mit grossen Augen in der Tür steht und uns
auffordert „ich will bei Euch schlafen“ zeigen ein ganz normales
Verhaltensmuster.
„Schlafen lernen“ bedeutet, leicht einschlafen und dann weiterzuschlafen.
Das Alter, in dem dies möglich ist, variiert stark. Das Schlafmuster eines
Babies, vor allem eines gestillten Babies ähnelt seinem Essensmuster: kleine
häufige Mahlzeiten der schnell verdaulichen Muttermilch und kurze häufige
Schläfchen. Wenn Kinder älter werden, erreichen Sie ganz von selbst eine
gewisse Schlafreife. Dies ist der Punkt, an dem der Umzug ins eigene Kinderbett am
besten gelingt. |
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Wie können
wir diese Entwicklung als Eltern unterstützen ?
Zunächst einmal ist es sicherlich hilfreich, keine Erwartungen zu hegen und
keinen Druck auszuüben. Seien Sie
nicht enttäuscht, wenn ihr Kind in manchen Nächten das schönste Kinderbett
lieber gegen die „Besucherritze“ tauscht.
Um die richtige Zeit
fürs Ins-Bett-Bringen zu finden, muss man die ersten Müdigkeitszeichen
seines Babys kennen lernen. Starrer Blick, ruckartige Bewegungen von Armen
und Beinen, am Ohr oder den Augen reiben und Gähnen sind häufige Anzeichen.
Wichtig ist es auch, dass man dann reagiert. Versuchen Sie nicht, das Baby
noch wach zu halten, weil es noch zu früh ist. Auf der anderen Seite ist es
selten erfolgreich, das Baby ins Bett bringen, wenn es noch munter ist, um
doch noch etwas vom Abend zu haben. Beobachten Sie den individuellen
Schlafbedarf Ihres Kindes und überschätzen Sie ihn nicht. Auch wenn es uns
oft anders suggeriert wird, selten schläft ein Kind nach dem „Sandmännchen“
bis zum Hahnenschrei durch.
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Es gibt sehr wenige
Säuglinge, die alleine einschlafen. Die Schlafstruktur von Erwachsenen und
Kindern sind grundlegend verschieden. Babies sind nicht dazu in der Lage aus
dem Wachzustand direkt in tiefen Schlaf zu fallen. Sie gehen zunächst durch
eine Phase des unruhigen REM Schlafs bevor sich der Tiefschlaf einstellt.
Die Begleitung der Eltern umfasst, dem Kind durch diese Phase zu helfen.
Lassen Sie sich ganz auf das Kind ein, geniessen sie die Nähe, einfach weil
es schön ist und nicht mit dem Hintergedanken, dass es hoffentlich bald
schläft.
Sie
können sehr viel Energie sparen, wenn Sie warten, bis das Baby in Ihren
Armen oder an der Brust in den Tiefschlaf gesunken ist, bevor Sie es in sein
Bett umplatzieren. Sie können Gewohnheiten entwickeln, die bei Ihrem Baby
den Schlaf auslösen. Oft sind es Aktivitäten, die das Kind an die
Behaglichkeit des Mutterleibs erinnern, die bei der nächtlichen
Kinderbetreuung hilfreich sein können. Wenn das Herumtragen zu anstrengend
wird, so kann das Wippen auf einem Gymnastikball Erleichterung schaffen. Ein
heisser Tipp ist auch, die Wiege oder das Kinderbett vorzuwärmen. Legen Sie
das Kind nicht mit dem Rücken zuerst ins Bett. Probieren Sie einmal zuerst
mit den Füsschen das Bett zu berühren und das Baby anschliessend über die
Hüfte bis zur Schulter hinlegen und erst zum Schluss auf beide Schultern
abrollen. Die Hand langsam lösen und noch kurz über dem Kind schweben lassen
und ganz langsam entfernen. Viele Babies fühlen sich eingebunden in einen
Pucksacks so wohl wie im Bauch. Zudem verhindert das „Pucken“, dass das Baby
durch den sogenannten „Moro-Reflex“ aufgeweckt wird. Mit einer Wiege können
Sie die Bewegung, die es aus der Zeit der Schwangerschaft kennt, imitieren.
Ihr Baby wird, so hoffen wir, entspannt weiterschlafen, weil es Sie in der
Nähe wähnt.
Das
Kinderbett als Ort der Entspannung
Bei Kleinkindern binden Sie das neue Kinderbett in die lieb gewonnenen Rituale mit
ein. Vielleicht mögen Sie Ihrem Kind zunächst seine Gutenacht-Geschichte in
der neuen Umgebung vorlesen. Eventuell mag ihr Kind seinen Mittagsschlaf im
neuen Kinderbett verbringen. Dies ist tendenziell der Schlaf, bei dem die Eltern
oft nicht mehr die ganze Zeit neben dem Kind zubringen. Sie können auch so
vorgehen, dass das Kind in seinem eigenen Kinderbett einschläft, aber – sollte es
nicht durchschlafen – beim nächsten Aufwachen ohne Vorwürfe oder
Diskussionen wieder unter ihre Bettdecke krabbeln darf. Schritt für Schritt
und im Rhythmus ihres Kindes leben Sie ihm vor, dass das Bett ein Ort der
Entspannung ist.
Es existieren Schlaflernprogramme, die darauf abzielen, ihr Kind mittels
„kontrollierten Schreienlassen“ daran zu gewöhnen, sich selbst zu
regulieren. Oft erscheinen diese sehr effizient. Nach einigen harten Nächten
schreit das Kind nicht mehr, sondern schläft alleine. Die Wahrheit ist
jedoch die: das Kind wurde, wie in der Tierdressur, darauf konditioniert,
dass sein Schreien nicht gehört wird. Es resigniert. Dies ist kein gleichwürdiger Umgang mit der uns anvertrauten Kinderseele. Es
kann ausserdem kaum das Ziel sein, dass ein Kind den Rückzug in sein Zimmer,
in sein (neues) Kinderbett, mit Etwas derart Aufwühlendem und Negativem verbindet.
Gestillte Bedürfnisse verschwinden von selbst. Wenn Ihr Kind lernen durfte,
dass es sich auf seine Menschen verlassen kann. Dass es Nähe tanken und dann
die Selbständigkeit erforschen darf, so wird es sich aus eigenem Antrieb
immer weiter von Ihnen lösen. Spätestens wenn es den ersten Freund / die
erste Freundin mit nach Hause bringt, wird es die Vorzüge eines eigenen
Kinderbettes zu schätzen wissen :) Natürlich kann und darf
auch ein Kind, das noch nicht selbst auf die Idee kommt, ein eigenes
Kinderbett zu
wollen, für diesen neuen Schritt begeistert werden.
Die attraktive Gestaltung
der Woodland Möbel tut das seinige, um dem Kind die Veränderung schmackhaft
zu machen.
Literatur-Empfehlungen:
Viele spannende Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie im Buch
„Schlafen und Wachen – Ein Elternbuch für Kindernächte“ von Dr. William
Sears. ISBN-13: 978-3906675039.
Er erläutert
aus wissenschaftlicher Sicht, die Struktur des Schlafes beim Erwachsenen und
beim Kind. Die Unterschiede dieser beiden Schlaftypen und die zu erwartenden
Entwicklungsschritte in den ersten Lebensjahren, können helfen, sich mit
durchwachten Nächten zu versöhnen.
Erstmalig auf Deutsch erschienen ist das
Buch mit dem englischen Original-Titel „The no cry sleep solution“. Auf
Deutsch: "Schlafen statt schreien" ISBN-13: 978-3830435037. Die renommierte
Familienberaterin und 4fache Mutter Elisabeth Pantley hat eine Reihe
undogmatischer Tipps und Denkanstösse zusammengestellt. Mit
Schlafprotokollen, Fragebögen und Checklisten finden Sie heraus, was Sie und
Ihr Baby gerade brauchen und wie sich dies besser vereinbaren lässt.
Ein weiterer Tipp: "Ich will bei euch schlafen!" Sibylle Lüpold,ISBN
978-3-7831-6164-9. Es beschäftigt sich mit Co-Sleeping und Alternativen zum
Familienbett und zeigt Auswege, die Schlafsituation für alle Beteiligten
ohne Leid angenehmer zu gestalten.
Weitere Literaturtipps, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
In
Liebe wachsen, vom spanischen Kinderarzt Dr. Carlos Gonzales, ASIN:
B000VHR99W, hilft uns, die oft starken Bedürfnisse unserer Kinder zu
verstehen und damit besser zu akzeptieren.
Die
Publikationen von Jesper Juul, einem dänischen Familientherapeuten, nehmen
einem die Angst, mit einem respektvollen Umgang innerhalb der Familie, ohne
starre Regeln und Strafen, kleine Tyrannen heranzuziehen. Beziehung statt
Erziehung lautet seine Devise, die die Bedürfnisse aller Familienmitglieder
(auch die des Kindes!) unter einen Hut zu bringen sucht.
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